Klettenlabkraut, Rotklee, Stillingia & Stachelesche: die 4 Pflanzen im Porträt

Wiesenblatt Kräutertropfen mit Labkraut, Rotklee, Stillingia und Stachelesche – 60-ml-Flasche

Kurz gesagt: Der Wiesenblatt Flow-Komplex enthält vier Pflanzen – Klettenlabkraut (Kraut), Rotklee (Blüte), Stillingia (Wurzel) und Stachelesche (Rinde) – als alkoholfreien Flüssigextrakt in pflanzlichem Glycerin und Wasser. Zwei stammen von europäischen Wiesen, zwei aus der nordamerikanischen Kräutertradition.

Die vier Pflanzen auf einen Blick

Pflanze Teil Heimat Blüte
Klettenlabkraut Kraut Europa Mai–Okt.
Rotklee Blüte Europa Mai–Sept.
Stillingia Wurzel USA (Südosten) Frühling–Sommer
Stachelesche Rinde Nordamerika (Osten) Frühjahr

Klettenlabkraut (Galium aparine)

Klettenlabkraut (Galium aparine) – Kraut, Wiesenpflanze aus Europa

Pflanzenteil: Kraut · Herkunft: Europa · Familie: Rötegewächse

Klettenlabkraut, auch Klebkraut genannt, wächst an Wegrändern, Hecken, Feldrändern und in Gärten in ganz Europa – am liebsten auf nährstoffreichen Böden. Die einjährige Pflanze rankt sich an anderen Pflanzen empor und kann dabei über einen Meter lang werden.

So erkennst du es: Der Stängel ist vierkantig, die schmalen Blätter stehen zu sechst bis acht in Quirlen rund um den Stängel. Stängel, Blätter und die kleinen runden Früchte tragen winzige Widerhäkchen – deshalb bleibt Klettenlabkraut an Kleidung und Tierfell hängen. Von Mai bis in den Herbst zeigt es sehr kleine, weiße Blüten mit vier Blütenblättern.

Woher der Name kommt: „Lab“ erinnert an das Labferment aus der Käseherstellung. Verwandte Labkraut-Arten wurden früher genutzt, um Milch dickzulegen. In der europäischen Kräuterkunde hat Klettenlabkraut eine lange Tradition – im Flow-Komplex ist es das Herzstück der Formel.

Rotklee (Trifolium pratense)

Rotklee (Trifolium pratense) – Blüte, Wiesenpflanze aus Europa

Pflanzenteil: Blüte · Herkunft: Europa · Familie: Hülsenfrüchtler

Rotklee, auch Wiesenklee genannt, kennst du von fast jeder Sommerwiese. Die mehrjährige Pflanze wird 15 bis 60 Zentimeter hoch und blüht von Mai bis September.

So erkennst du ihn: Die Blätter sind dreizählig und tragen oft einen hellen, halbmondförmigen Fleck. Die kugeligen Blütenköpfe leuchten rosa bis purpurrot und bestehen aus vielen einzelnen kleinen Blüten.

Mehr als eine Wiesenblume: Über kleine Knöllchen an den Wurzeln bindet Rotklee Stickstoff aus der Luft und wird deshalb seit Jahrhunderten als Futterpflanze und zur Bodenverbesserung angebaut. Seine Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Hummeln. Für den Flow-Komplex werden die Blüten verwendet.

Stillingia (Stillingia sylvatica)

Stillingia (Stillingia sylvatica) – Wurzel aus dem Südosten der USA

Pflanzenteil: Wurzel · Herkunft: Südosten der USA · Familie: Wolfsmilchgewächse

Stillingia, im Englischen „Queen’s Delight“ genannt, wächst bevorzugt auf sandigen, trockenen Böden und in lichten Kiefernwäldern im Südosten der USA. Die mehrjährige Pflanze wird bis etwa einen Meter hoch.

So erkennst du sie: Wie viele Wolfsmilchgewächse führt Stillingia einen milchigen Pflanzensaft. Im Frühling und Sommer bildet sie aufrechte, gelblich-grüne Blütenstände. Unter der Erde sitzt eine kräftige, holzige Wurzel – das ist der Teil, der verwendet wird.

Woher der Name kommt: Die Gattung ist nach dem englischen Botaniker Benjamin Stillingfleet benannt. In der nordamerikanischen Kräuterkunde des 19. Jahrhunderts war Stillingia eine bekannte Pflanze.

Stachelesche (Zanthoxylum americanum)

Stachelesche (Zanthoxylum americanum) – Rinde aus dem Osten Nordamerikas

Pflanzenteil: Rinde · Herkunft: Osten Nordamerikas · Familie: Rautengewächse

Die Stachelesche ist ein Strauch oder kleiner Baum aus dem Osten und der Mitte Nordamerikas, von Kanada bis in den Süden der USA. Sie wächst an Waldrändern, in Dickichten und an Flussufern.

So erkennst du sie: Typisch sind die paarweise stehenden Stacheln an den Zweigen und die gefiederten Blätter, die beim Zerreiben zitrusartig duften. Im Frühjahr, noch vor dem Laubaustrieb, erscheinen kleine gelbgrüne Blüten; später bildet sie rötliche Kapseln mit glänzend schwarzen Samen.

Keine echte Esche: Trotz ihres Namens ist die Stachelesche nicht mit der Esche verwandt. Den Namen verdankt sie den eschenähnlich gefiederten Blättern und ihren Stacheln. Botanisch gehört sie zu den Rautengewächsen – und damit zur selben Gattung wie der Szechuanpfeffer. Für den Flow-Komplex wird die Rinde verwendet.

Warum diese Kombination?

Zwei Pflanzen von europäischen Wiesen, zwei aus der nordamerikanischen Kräutertradition – und von jeder genau der Pflanzenteil, der traditionell verwendet wird: Kraut, Blüte, Wurzel und Rinde. In dieser Kombination findest du sie selten in einer Flasche. Die Deklaration findest du auf der Formel-Seite. Warum zur Pflanze immer auch der Teil gehört, erklären wir im Ratgeber Das 4-Teile-Prinzip.

Häufige Fragen

Ist der Flow-Komplex alkoholfrei?

Ja. Die Pflanzenteile werden in pflanzlichem Glycerin und Wasser ausgezogen – ohne Alkohol, vegan und ohne zugesetzten Zucker. Mehr dazu: Was ist ein Glycerin-Extrakt?

Ist die Stachelesche mit der Esche verwandt?

Nein. Sie gehört zu den Rautengewächsen und ist mit dem Szechuanpfeffer verwandt. Den Namen hat sie von ihren eschenähnlichen, gefiederten Blättern und ihren Stacheln.

Warum wird von jeder Pflanze ein anderer Teil verwendet?

Weil in der Kräuterkunde je Pflanze ein bestimmter Teil traditionell genutzt wird: beim Klettenlabkraut das Kraut, beim Rotklee die Blüte, bei der Stillingia die Wurzel und bei der Stachelesche die Rinde.

Woher stammen die Pflanzen?

Jede aus ihrer natürlichen Heimat: Klettenlabkraut und Rotklee aus Europa, Stillingia aus dem Südosten der USA, Stachelesche aus dem Osten Nordamerikas.

Wie wird der Flow-Komplex angewendet?

Einmal täglich eine Pipette (2 ml), pur oder in einem Glas Wasser.

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